Nass, nass und nochmal nass...46,4 Kilometer in die Reiterstadt Verden

Als wir heute Morgen aus dem Fenster schauten, ahnten wir schon, dass es das Wetter heute nicht gut mit uns meinen würde. Wir musste unsere gesamte Etappe im Regen fahren. Zunächst hatten wir die stille Hoffnung, dass es nicht so schlimm werden würde, aber letztendlich hätten wir eine Stunde warten müssen, damit der Regen weniger wurde. Aber wir sind ja starke Kämpfer und da es kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung gibt haben wir unsere Regensachen übergezogen. Mit denen fällt man im Straßenverkehr jedenfalls sehr gut auf. Aber wir geben zu: Radfahren mit Sonne macht natürlich mehr Spaß. Andererseits hat man den Radweg so aber für sich, wenn man positiv darüber nachdenkt. 

 

Als wir völlig durchnässt in der Reiterstadt Verden angekommen sind, haben wir uns schon sehr auf unsere heiße Dusche gefreut, Unsere Sachen wurden im Hotel getrocknet, dafür sind wir wirklich sehr dankbar. 

 

Da wir schon mittags in Verden waren, haben wir uns heute etwas Mittagschlaf gegönnt - das tat wirklich gut. Am Nachmiitag waren wir dann noch einen Kaffee und eine heiße Schokolade trinken. Philipp ist 16.30 Uhr schon mal in den Dom gegangen, da er sich in Ruhe mit der Orgel auseinandersetzen wollte. Um 18 Uhr war heute unser Benefizkonzert im Dom zu Verden. Die Leute waren von Lindas sehr emotionaler Rede wieder zu Tränen gerührt. 

 

Morgen warten ungefähr 60 Kilometer nach Nienburg auf uns. Hoffen wir mal, dass das Wetter morgen besser mitspielt. 

 

Wir freuen uns, dass wir nun wieder im Trockenen sitzen und es gemütlich haben.