52,8 Kilometer - Kampf gegen den Wind

Nach einem gemütlichen Frühstück in unserem Hotel sind wir motiviert aufgebrochen, um den Weserradweg in den Angriff zu nehmen. So haben wir eine kleine Ausnahmegenehmigung bekommen und durften unsere Räder für ein Foto auf den Weg zur Kugelbake mitnehmen. 

 

Nach den ersten 10-15 Kilometern wurde es immer stiller im Team. Das hatte natürlich seinen Grund. Wir haben uns nicht gestritten, sondern gemeinschaftlich gegen den starken Gegenwind gekämpft. Wir konnten kaum schneller als 15 km/h fahren. Natürlich nutzten wir auch die Gelegenheit immer mal einen Blick über den Deich zu werfen. 

 

Nach der Halbzeit haben wir uns mit einem Stück Kuchen und einem Heißgetränk gestärkt. Diese Pause tat auch wirklich gut, um wieder Kräfte zu sammeln. In der zweiten Halbzeit fiel die Etappe aber deutlich entspannter aus, denn wir haben langsam unsere Richtung geändert und hatten somit weniger Gegenwind - Eine gute Gelegenheit, um wieder Kilometer zu sammeln. 

 

So dauerte es dann gar nicht mehr lange und wir waren in Bremerhaven. Dort angekommen haben wir den großen Hafen bewundert. Von Landmaschinen, Autos, Traktoren oder Bussen. Wir konnten uns nicht satt sehen - wirklich interessant. Außerdem haben wir das Kreuzfahrtschiff "Amadea" gesehen. Kennt ihr es? Es ist das Schiff, auf dem Florian Silbereisen sein "Traumschiff" spielt. FunFact: Diese Erkenntnis kam direkt von Uwe. 

 

Als wir in unserem Hotel angekommen sind, staunten wir nicht schlecht. Wir hatten gerade unser Gepäck hinein gebracht. Dann schauten wir aus dem Fenster und es regnete in Strömen. Wenn das kein Timing war... 

 

Zurzeit sind die maritimen Tage im Ort. Wir werden uns heute noch ein wenig umschauen und den Nachmittag ausklingen lassen. Zu lange wird es heute auch nicht dauern, denn morgen steht uns mit über 80 Kilometern die längste Etappe bevor.